NASKB e.V.

Stellungnahmen zum Thema SARS-CoV-2

19. März 2020

Liebe Mitgliederinnen, liebe Mitglieder,
auf Anfrage der GSK Berlin weisen wir nochmals freundlich aber auch eindringlich auf unser Rundschreiben vom 15. März 2020 hin.

Es ist uns bewusst, dass sich unsere Mitgliederinnen und Mitglieder, insbesondere in dieser
Krisenzeit, nach Austausch, Zusammenhalt und Gemeinschaft sehnen. Dennoch gibt es hinsichtlich der gegenwärtigen Corona-Pandemie eine klare Verordnung des Landes Berlin und darüber hinaus gehende Empfehlungen seitens des Robert-Koch-Instituts und der Bundesregierung um eine Verbreitung des Virus soweit wie möglich einzudämmen.
Zum Schutz unserer Freundinnen und Freunde und unter Berücksichtigung des Pandemieverlaufs können wir daher nicht empfehlen, dass sich Leute zu ad hoc einberufenen F2FMeetings treffen. Dies gilt für private und öffentliche Räume sowie Parks, Außencafes o. Ä. gleichermaßen. Wir appellieren an Eure Eigenverantwortung und bitten Euch ausdrücklich, auf die Abhaltung von F2F-Meetings mit mehreren Personen zu verzichten und dafür die bereits eingerichteten Alternativen zu nutzen.

Unsere Gemeinschaft ist stark und mit beachtenswerten technischen Know How ausgestattet. Daher wurden inzwischen Online-Meetings und diverse Chats eingerichtet. Bitte nutzt diese. Ruft Euch gegenseitig an und denkt insbesondere an diejenigen, die eventuell Schwierigkeiten haben um Hilfe zu bitten oder eine andere Person anzurufen.

Euer Vorstand
Ralf Ziebell       Eva Maier      Volker Wörrlein

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15. März 2020

Liebe Mitgliederinnen, liebe Mitglieder,
zum Schutz der Menschen und im Sinne einer gewissen Präventivpflicht haben in den letztenTagen mehrere VermieterInnen das Abhalten unserer Meetings untersagt. Für uns alle aber insbesondere für die noch leidenden Süchtigen stellt die gegenwärtige Situation eine besondere Herausforderung dar und ich appelliere an Eure Besonnenheit und Solidarität.

Gemäß der am 14.03.2020 vom Land Berlin veröffentlichten Verordnung  zur Eindämmung des Coronavirus in Berlin (SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung – SARS-CoV-2-EindV) sind wir rechtlich dazu aufgefordert, bei Versammlungen (dazu zählen auch unsere F2FMeetings) mit unter 50 Personen qualifizierte Teilnahmelisten (Vor- und Zuname, gegenwärtige Wohnanschrift und Telefonnummer) zu führen. Diese können und sollten in einem verschlossenen Umschlag aufbewahrt werden. Die Aufbewahrungsfrist beträgt mindestens vier Wochen und die Listen sind auf Verlangen der Behörden herauszugeben. Empfehlenswert ist, den Umschlag mit Datum, Ort und Uhrzeit zu versehen. Darüber hinaus empfehle ich jeder Gruppe, vor dem nächsten Meeting ein außerordentliches Arbeitsmeeting einzuberufen, bei dem eine „Aufbewahrungsperson“ gewählt wird.

Hierbei handelt es sich um eine Verordnung des Landes Berlin und ist somit dem deutschen Recht ähnlich gestellt. Auch wenn unsere 12. Tradition per Vereinssatzung eine Anonymität gewährleisten soll, können und wollen wir uns dieser Verordnung nicht entziehen und ich gebe zu Bedenken, dass alle Meetings unter dem Dach des NASKB e.V. stattfinden und wir somit Eigenverantwortung mit allen Rechten und Pflichten tragen sowie Zuwiderhandlungen unseren guten Ruf schädigen könnten.

Mitglieder die sich nicht in die Teilnahmelisten eintragen, können nach dieser Verordnung leider nicht an den Meetings teilnehmen. Sie können wir auf andere Meetings Alternativen (z.B. online Meetings) hinweisen. An dieser Stelle danke ich allen, die pragmatisch und in der Sache besonders engagiert zusätzlich Online-Meetings eingerichtet haben oder sogar Ihre Privaträume zur Verfügung stellen. Die Angelegenheit stellt für unsere Zwecke eine bedeutende Krise dar. Ich bitte Euch daher, bei jeder Diskussion Sachlichkeit walten zu lassen, gegenseitige Unterstützung zu leisten und insbesondere denjenigen zu helfen, die diese Hilfe am nötigsten brauchen.

Euer
Ralf Ziebell
(in Funktion als Vorstandsvorsitz des NASKB e. V.)

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