Nur für heute
Tagesmeditation vom 11. Oktober als Audiodatei:
Während der aktiven Sucht sah die Welt vermutlich wie ein schrecklicher Ort aus. Das Nehmen half uns, die Welt, so wie wir sie sahen, zu ertragen. Heute wissen wir jedoch, dass der Zustand der Welt nicht das eigentliche Problem war. Es waren unsere Vorstellungen und Einstellungen zur Welt, die es uns unmöglich machten, einen behaglichen Platz in ihr zu finden.
Unsere Einstellungen und Vorstellungen sind wie Brillen, durch die wir unser Leben sehen. Wenn unsere »Brillengläser« verschmiert oder schmutzig sind, sieht unser Leben trübe aus. Wenn unsere Einstellungen unscharf sind, erscheint uns die gesamte Welt verzerrt. Um die Welt klar zu sehen, müssen wir unsere Einstellungen und Vorstellungen sauber halten, frei von Haltungen wie Groll, Leugnung, Selbstmitleid und Engstirnigkeit. Um sicher zu gehen, dass unser Leben eine klare Ausrichtung hat, müssen wir unsere Vorstellungen mit der Realität in Einklang bringen.
Während der aktiven Sucht hat uns unser bestes Denken daran gehindert, die Welt und unsere Rolle in ihr klar zu sehen. Genesung dient dazu, den »Schliff« der Brillengläser, durch die wir die Welt sehen, zu korrigieren. Indem die Schritte unsere Leugnung abstreifen und sie durch Glauben, Ehrlichkeit, Demut und Verantwortung ersetzen, helfen sie uns, unser Leben auf eine völlig neue Art zu sehen. Danach helfen sie uns, unsere spirituellen »Linsen« sauber zu halten, indem sie uns darin bestärken, unsere Vorstellungen, Einstellungen und Handlungen regelmäßig zu überprüfen.
Heute – durch die sauberen Brillengläser des Glaubens und der Genesung betrachtet – sieht die Welt wie ein warmer, einladender Ort zum Leben aus.
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Text des ‘Nur für heute’
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